Sofia Kats Instagram – 📸 @juliamerkel_photography
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Es war so ein schönes Event. Letzten Monat durfte ich zwei Sessions bei der Fachkonferenz des Auswärtigen Amtes zum Thema Videospiele und Außenpolitik moderieren.
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Habe schon die Vorbereitung geliebt und dann jeweils zwei Expert*innen zu haben, mit denen wir an die Themen rangehen war einfach nur super.
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Thema 1 war grob gesagt Außenpolitik anhand von Greedfall. Also schauen – welche Interessensparteien haben wir im Spiel. Welche Konflikte haben sie? Welche Optionen haben wir damit umzugehen? Welche Institutionen gibt es?
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Thema 2 war Videospiele im Kontext von (Post)Colonialism am Beispiel von Curious Expedition 2.
Auch hammer Thema!
Wer darf im Spiel handeln? Wer nicht? Wessen Story bekommen wir wie mit? Und vieles mehr.
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Eines meiner Lieblingsprojekte dieses Jahr, weil es Videospiele wie ein ernstzunehmendes künstlerisches Medium betrachtet hat. Oft lese ich in Videokommentaren „sPiElE sInd NiChT pOLiTiScH! aLsO beRiChTeT uNpOlItIsCh“.
Und das ist 100% Unsinn. Kunst und künstlerische Produkte waren schon immer politisch. Egal ob du in die Kunsthalle gehst und dir Gemälde alter Meister anschaust oder Videospiele spielst. Vorab hat jemand entschieden, was du siehst, was du nicht siehst, was die Geschichte und die Stimmung der Geschichte zu einer Situation ist.
Das kann ein Gemälde eines Kaisers sein, das ihn machtvoller und überlegener als andere Völker darstellt oder ein Spiel, in dem Repräsentation/ Perspektive bestimmter Menschengruppen fehlt.
Bei beidem können wir auch bestimmte Aspekte genießen – wie die technische Meisterleistung dahinter. Aber es ist wichtig, dass wir im Hinterkopf haben – Kunst (und dazu zählen für mich Spiele) ist nie objektiv.
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Love,
Huhn | Posted on 06/Jul/2023 15:40:59
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